Mit einem Sieg im letzten Super-G der Saison hat sich die Italienerin Sofia Goggia den Sieg im Disziplinenweltcup gesichert. Emma Aicher konnte sich mit Platz vier wertvolle Punkte für den Gesamtweltcup sichern.
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Erst im letzten Saisonrennen fiel die Entscheidung um die kleine Kristallkugel im Super-G. Diese sicherte sich die Italienerin Sofia Goggia mit einer souveränen Leistung in Kvitfjell. Sie siegte mit 0,32 Sekunden Vorsprung auf die Schweizerin Corinner Suter. An der dritten Stelle landete die Deutsche Kira Weidle-Winkelmann (+0,60). Nachdem ihre Konkurrentin um den Disziplinenweltcup, die Neuseeländerin Alice Robinson, nach einer fehlerhaften Fahrt nur auf Platz 16 landete und keine Weltcuppunkte sammelte, fiel die Entscheidung für Goggia deutlich aus. Für die Italienerin war es die erste Kristallkugel im Super-G. Die Freude darüber war ihr deutlich anzumerken.
Mit ihrem besten Super-G-Ergebnis in dieser Saison fuhr Corinne Suter als Zweite über die Ziellinie. Ende Februar wurde die 31-jährige Schweizerin im Super-G von Soldeu Dritte. „Im Ziel dachte ich nicht, dass es so weit nach vorne reichen würde. Ich habe nicht viel anders gemacht als sonst. Man darf nicht zu viel nachdenken und muss Vertrauen haben,“, meinte die Schweizerin im Ziel. Die Deutsche Weidle-Winkelmann durfte sich nach einer starken Saison über eine weitere Podestplatzierung freuen. Als 500-Punkte-Fahrerin wird sie auch im Riesenslalom in Hajfell an den Start gehen.
Dieser Riesenslalom wird für ihre Teamkollegin Emma Aichre größere Bedeutung haben. Sie sammelte als Vierte im Super-G 45 Weltcuppunkte, die sie auf Shiffrin im Gesamtweltcup aufholte. Die Amerikanerin kam über Platz 22 nicht hinaus. Die Entscheidung um die große Kristallkugel wird in den letzten beiden Rennen fallen. Österreichs Damen blieben ohne Podestplatzierung; sowohl in Kvitfjell als auch über die ganze Saison hinweg. Cornelia Hütter beendete ihre Saison mit einem fünften Platz. Ariane Rädler landete auf Platz sieben.