Ihren ersten Weltcupsieg hat die Schweizerin Malorie Blanc in Crans Montana erreicht. Sie siegte im Super-G von Crans Montana vor Sofia Goggia und Breezy Johnson.
Nach dem Abbruch des Rennens am Freitag als Folge schwerer Stürze konnte am Samstag ein regulärer Super-G über die Bühne gehen. Er stand, wie das ganze Wochenende im Wallis, im Zeichen des Gedenkens an die Opfer der furchtbaren Brandkatastrophe, die sich in der Silvesternacht in Crans Montana ereignet hatte.
Als Siegerin sorgte eine Walliserin für positive Emotionen. Malorie Blanc, die vor wenigen Wochen 22 Jahre alt geworden war, siegte vor den Augen zahlreicher Fans und Familienmitglieder. Im vergangenen Jahr hatte die zweifache Juniorenweltmeisterin von 2024 den Anschluss an die Weltspitze geschafft. In Crans Montana siegte sie vor allem dank eines hervorragenden Schlussabschnitts. Sie ließ die routinierte Italienerin Sofia Goggia um 0,18 Sekunden hintere sich. Auf Platz drei landete die Amerikanerin Breezy Johnson, die einmal mehr ihre Stärken im Vorfeld der Olympischen Spiele unter Beweis stellte. Bei Laura Pirovano, die mit Startnummer 20 ins Rennen gegangen war, wurde das Rennen nochmals spannend, doch schied die Italienerin kurz vor dem Ziel mit einem Torfehler aus. Ihre Teamkollegin Roberta Melesi belegte den starken vierten Platz, gefolgt von der Deutschen Kira Weidle.
Als beste Österreicherin rechtfertigte Ariane Rädler mit Platz sieben ihre Olympianominierung. Ihre Teamkolleginnen Cornelia Hütter und Mirjam Puchner folgten auf den Rängen acht und neun. Die Schweizerinnen vermochten außer der Siegerin Blanc bei ihrem Heimrennen nicht zu überzeugen. Jasmina Suter belegte als zweitletzte Läuferin ihres Teams den 16. Rang.
(Foto: Gepa Pictures)