Mit einem Schweizer Triumph endete die klassische Kandahar-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen. Marco Odermatt siegte von seinen beiden Teamkollegen Alexis Monney und Stefan Rogentin.
In sechs von sieben Saisonabfahrten sicherten sich die Schweizer Athleten in der laufenden Saison. Nur in Kitzbühel stand mit Giovanni Franzoni ein Italiener auf dem Siegerpodest ganz oben. Elf von 21 möglichen Podestplätzen ist eine weitere Zahl, welche die Schweizer Dominanz unterstreicht. Auf der Kandahar-Piste war Marco Odermatt einmal mehr eine Klasse für sich. Der Nidwaldener sicherte sich seinen 54. Weltcupsieg und zog in dieser Hinsicht mit Hermann Maier gleich. Er musste nur bei dem zwei Nummern nach ihm gestarteten Alexis Monney um seinen Sieg zittern. Letztlich musste sich dieser seinem Markenkollegen Odermatt allerdings um 0,04 Sekunden geschlagen geben. Der drittplatzierte Stefan Rogentin lag bereits 0,98 Sekunden zurück.
Odermatt zeigte sich in den Interviews entsprechend zufrieden, sammelte er doch sowohl für den Abfahrts- als auch für den Gesamtweltcup wertvolle Punkte. Über seinen ersten Abfahrtspodestplatz in seiner Saison freute sich Monney, der davon sprach, endlich fehlerfrei ins Ziel gekommen zu sein.
Vincent Kriechmayr landete mit 1,20 Sekunden Rückstand auf dem vierten Platz und war damit erneut der beste Österreicher. Giovanni Franzoni beendete das Rennen als Fünfter, gefolgt vom dreifachen Olympiasieger Franjo von Allmen. Dieser komplettierte die eindrucksvolle Leistung der Schweizer Abfahrtsmannschaft.
(Foto: Gepa Pictures)