Emma Aicher siegt im ersten Super-G von Soldeu

Im ersten Super-G in Soldeu durfte sich die Deutsche Emma Aicher über ihren dritten Sieg in der laufenden Saison freuen. Die Deutsche siegte in Andorra vor Alice Robinson und Abfahrtssiegerin Corinne Suter. 

Auch nach ihren olympischen Erfolgen zeigt sich Emma Aicher in bestechender Form. Sie dominierte den ersten von zwei Super-G in Soldeu in eindrucksvoller Manier und gewann mit dem deutlichen Vorsprung von 0,88 Sekunden auf die Neuseeländerin Alice Robinson. Die beiden sind die größten Konkurrentinnen der Italienerin Sofia Goggia (6. Platz) im Disziplinenweltcup. Aicher freute sich darüber, als erste Athletin in der laufenden Saison zwei Super-G gewonnen zu haben. Mit ihrer Fahrt zeigte sie sich "schon ganz zufrieden"; ganz ihrer stets entspannten Art entsprechend. Drei Rennen vor Saisonschluss fehlen ihr im Rennen um die kleine Kristallkugel 96 Punkte auf Goggia. 

 

Als Drittplatzierte konnte Corinne Suter ihren gestrigen Abfahrtssieg eindrucksvoll bestätigen. Sie war mit Startnummer eins ins Rennen gegangen, was im Super-G nicht unbedingt als Vorteil gilt. "Es ist mir gut gelungen, das umzusetzen, was ich mir bei der Besichtigung vorgenommen habe", meinte sie im Interview. 

 

Platz vier ging an die Tschechin Ester Ledecka, die damit nach den für sie enttäuschenden Olympischen Winterspielen mit einer guten Leistung auf sich aufmerksam machen konnte. Kajsa Vickhoff Lie landete vor Sofia Goggia auf dem fünften Platz. Enttäuschend verlief der Super-G für Österreichs Damen, von denen Cornelia Hütter als Zehnte die Beste war.

 

(Foto: Gepa Pictures)