Die letzte Herrenabfahrt der Saison ging heute an Dominik Paris, der damit seinen 25. Weltcupsieg fixierte. Er setzte sich in Kvitfjell vor dem Schweizer Franjo von Allmen und dem Österreicher Vincent Kriechmayr durch.
Foto: Gepa Pictures
Bestimmte Abfahrtsstrecken scheinen dem Italiener Dominik Paris auf den Leib geschneidert zu sein. Das gilt für Bormio wie auch für Kvitfjell, auch wenn die beiden Rennen von der Charakteristik her wenig gemeinsam haben. Dennoch konnte Paris in diesen beiden Orten den größten Teil seiner Weltcupsiege feiern, zu denen heute der 25. hinzukam. Zum fünften Mal siegte er auf der Abfahrt im norwegischen Kvitfjell. Gemeinsam mit zwei Erfolgen im Super-G kann der Südtiroler sieben Siege an diesem Ort sein eigen nennen, womit er mit Kjetil Jansrud gleichziehen konnte.
Nur der dreifache Olympiasieger Franjo von Allmen konnte heute einigermaßen mit Paris mithalten. Er landete mit 0,19 Sekunden Rückstand auf dem zweiten Platz. Die beiden Medaillengewinner der olympischen Abfahrt von Bormio strahlten miteinander um die Wette. Platz drei ging an den Sieger der letzten Abfahrt, den Österreicher Vincent Kriechmayr. Er ließ im Interview mit dem ORF mit ungewohnt kritischen Worten in Richtung des Österreichischen Skiverbands aufhorchen. Die Fortsetzung seiner Karriere machte er mehr oder weniger von der Rückkehr des Konditionstrainers Peter Meliessnig abhängig, den der Skiverband in Richtung des Betreuerteams der US-Amerikanerin Lindsey Vonn ziehen hatte lassen.
Platz vier ging mit Alexis Monney an einen weiteren Schweizer. Sein Teamkollege Marco Odermatt konnte dem Rennen die kleine Kristallkugel für den Abfahrtsweltcup entgegennehmen. Das Rennen beendete der Nidwaldener als Siebter. Morgen geht mit dem Super-G von Kvitfjell das letzte Speedrennen der Saison über die Bühne.
Foto: Gepa Pictures