Heimsieg für Timon Haugan, Kristallkugel an Atle Lie McGrath

Für das norwegische Publikum in Hafjell endete das letzte Rennen der Saison in doppelter Hinsicht erfreulich: Der Sieg ging an Timon Haugan, während seiner Teamkollege Atle Lie McGrath mit Platz acht den Disziplinenweltcup im Slalom gewann.

Foto: Gepa Pictures

Bei angenehmen äußerlichen Verhältnissen ging am Mittwoch am frühen Nachmittag das Finale des letzten Saisonrennens in Hafjell über die Bühne. Wie schon während der gesamten Saison, erwies sich der Slalom angesichts der hohen Dichte an Siegläufern einmal mehr als derzeit wohl spannendste Disziplin. Vor allem Norwegen durfte zum Abschluss jubeln. Timon Haugan, nach dem ersten Durchgang auf Platz drei gelegen,  steigerte sich im Finale und konnte den führenden Schweizer Loic Meillard noch abfangen. Haugan siegte am Ende deutlich mit 0,44 Sekunden Vorsprung. An der dritten Stelle landete der Finne Eduard Hallberg (+1,03). Er konnte sich von Rang acht im ersten Durchgang deutlich verbessern. Der Norweger Henrik Kristoffersen, Zweiter nach dem ersten Durchgang, musste sich mit Platz vier begnügen. Als Fünfter sicherte sich der Franzose Clément Noël den zweiten Platz in der Slalomweltcupwertung.

 

Im Rennen um die kleine Kristallkugel war der Norweger Atle Lie McGrath mit den besten Chancen ins Rennen gegangen. Sein größter Konkurrent, der Brasilianer Lucas Pinheiro Braathen, schied im Finale nach dem ersten Durchgang als Fünfter aus. Damit war der Weg für seinen Jugendfreund McGrath frei. Dieser tröstete sich mit der kleinen Kristallkugel wohl auch über seinen Ausfall als Halbzeitführender im Finale des olympischen Slaloms. 

 

Österreichs Herren konnten im letzten Slalom nicht in die Entscheidung um den Sieg eingreifen. Michael Matt beendete eine für ihn gute Saison mit dem siebten Platz. Fabio Gstrein fiel im Finale zwei Plätze zurück und sammelte als Zwölfter Weltcuppunkte.