Der liechtensteinische Skirennläufer Marco Pfiffner hat sein Karriereende bekanntgegeben. Der Verlust des Kaderstatus bewog ihn zu diesem Schritt. In der nächsten Saison wird damit kein Liechtensteiner im Weltcup am Start stehen.
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"Es ist Zeit, dieses wundervolle Kapitel zu schließen. Die Leidenschaft bleibt." Mit diesen Worten begann Pfiffner seinen Instagram-Post, in dem er das Ende seiner Laufbahn als Skirennläufer ankündigte. Als Bilanz konnte er die Teilnahme an vier Olympischen Winterspielen und sechs Weltmeisterschaften vorweisen. Der Liechtensteiner siegte zweimal in einem Europacuprennen und nahm an 62 Weltcuprennen teil. Bei zwei Abfahrten und einer Kombination landete er in den Punkterängen.
Sein Dank ging unter anderem an seine Frau, den Liechtensteiner Skiverband und seinen Ausrüster Salomon. "Ich durfte meinen Traum leben, Liechtenstein auf höchstem Niveau vertreten und mich mit den Besten der Welt messen. Dafür bin ich unendlich dankbar", erklärte der 32-jährige abschließend.
Sein Rücktritt bedeutet einen Einschnitt für den Liechtensteiner Skiverband, wie auch dessen neuer Präsident Marco Büchel betonte. Dieser hatte einst selbst als Rennläufer für Erfolge gesorgt. Insgesamt ist es erstaunlich, wie viele Medaillen das kleine Fürstentum im alpinen Skirennsport schon feiern durfte. Seit dem Rücktritt von Tina Weirather sind solche allerdings ausgeblieben. Bei den Damen ruhen die Hoffnungen auf Charlotte Lingg und Madeleine Beck. Im Bereich der Herren ist die Zukunft noch ungewiss.