Kurz vor Beginn der neuen Saison hat der Österreicher Max Franz das Ende seiner Karriere bekanntgegeben. Ein einstiger Hoffnungsträger hört nach schwierigen Jahren als Skirennläufer auf.
Foto: Gepa Pictures
„Der Skisport war mein Leben. Er hat mich geprägt und mir unvergessliche Momente geschenkt. Doch zu meinem Weg gehörten nicht nur Erfolge, sondern auch viele Rückschläge." Mit diesen Worten gab der Kärntner Max Franz am vergangenen Sonntag das Ende seiner Karriere als Skirennläufer bekannt.
Der aus Weißbriach in Kärnten stammende Athlet entwickelte sich in den 2000er Jahren zu einer österreichischen Nachwuchshoffnung im Speedbereich, Er war einer jener Rennläufer, die in die Fußstapfen einer äußerst erfolgreichen Generation von Abfahrern treten sollten. Dieser hatte auch sein Cousin Werner Franz angehört. Nach Erfolgen im Europacup ging Max Franz ab 2009 bei Weltcuprennen an den Start. Allerdings wurde er schon in dieser frühen Phase seiner Karriere immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. Eine äußerst erfolgreiche Saison war 2016/17, als er den Abfahrtsklassiker von Gröden für sich entschied und bei den Weltmeisterschaften in St. Moritz die Bronzemedaille in der Abfahrt gewann. In der Saison 2018/19 siegte er in zwei weiteren Rennen, musste jedoch ab Jänner nach einem Sturz in Kitzbühel verletzungsbedingt pausieren.
Die folgenden Jahre waren von vielen gesundheitlichen Problemen geprägt. Vor der Saison 2022/23 stürzte Max Franz beim Abfahrtstraining in Copper Mountain besonders schwer. Trotz zweier Beinbrüche und zahlreicher Operationen versuchte er, seine Karriere fortzusetzen. Besonders stolz zeigte er sich anlässlich des Rücktritts darauf, dass er im Dezember 2025 nochmals am Start eines Weltcuprennens stehen konnte, und zwar bei der Abfahrt in Gröden. "Dieser Moment wird für immer einer der wertvollsten meines Lebens bleiben", erklärte Franz abschließend in seinem Statement zum Rücktritt.
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