Lena Wechner beendet ihre Karriere mit nur 25 Jahren. Die österreichische Skirennläuferin, die 2021 Juniorenweltmeisterin wurde und im Weltcup startete, gab ihre Entscheidung vor wenigen Tagen bekannt.
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Die Berge des Zillertals prägten nicht nur ihre Kindheit, sondern legten auch das Fundament für ihre Spezialisierung auf die schnellen Disziplinen. Seit ihrer Jugendzeit startete die 2000 geborene Tirolerin in der Abfahrt und im Super-G.
Der Höhepunkt ihrer Laufbahn ereignete sich bei den Juniorenweltmeisterschaften 2021 in Bansko. Im Super-G gewann Wechner den Titel vor ihren beiden Mannschaftskolleginnen Magdalena Kappaurer und Magdalena Egger. Ihr Weltcup-Debüt feierte die Österreicherin am 16. Dezember 2023 bei der Abfahrt von Val-d'Isère . Mit Rang 18 gewann sie auf Anhieb Weltcuppunkte. Dieses Ergebnis bei ihrem ersten Auftritt auf höchster Ebene blieb zugleich ihr bestes Resultat im Weltcup.
Die 25-Jährige hatte den Sprung in den ÖSV-Kader für die kommende Saison verpasst. Diese Nachricht markierte einen Wendepunkt in ihrer Laufbahn. Ohne Kaderstatus fehlten nicht nur finanzielle Mittel und Trainingsunterstützung, sondern auch die institutionelle Struktur, die eine Fortsetzung auf höchstem Niveau hätte ermöglichen können. Allerdings betonte die sie, dass weder Gesundheit noch Kader ausschlaggebend für ihre Entscheidung gewesen seien, da beides hätte weiterhin funktionieren können. Der verpasste Kaderstatus war somit ein Faktor, aber nicht die alleinige Ursache für ihren Rücktritt. Sie habe gemerkt, dass es an der Zeit es, etwas Neues zu beginnen.