Gerade 24 Stunden nach ihrem ersten Weltcupsieg legte die Italienerin Laura Pirovano im Val di Fassa nach und stand zum zweiten Mal ganz oben auf dem Siegerpodest. Erneut gelang ihr diese Leistung mit dem knappsten aller Vorsprünge von 0,01 Sekunden. Platz zwei ging an Cornelia Hütter, gefolgt von Corinne Suter.
Bei frühlingshaften Temperaturen gehen in der Region Trentino in Italien die letzten Speedrennen der Damen vor dem Weltcupfinale über die Bühne. Es sind die Tage der Laura Pirovano, die aus dieser Region stammt und sich innerhalb von zwei Tagen über ihre ersten beiden Weltcupsiege freuen darf. Am Samstag gewann sie erneut in einem denkbar knappen Rennen mit dem Vorsprung von 0,01 Sekunden. Platz zwei sicherte sich dieses Mal die Österreicherin Corneleia Hütter. Platz drei ging an die Schweizerin Corinner Suter, die mit 0,05 Sekunden ebenfalls nur knapp hinter der Siegerin lag.
MIt ihrem zweiten Sieg in Folge setzte sich Laura Pirvano an die Spitze des Abfahrtsweltcups und übernahm die Rolle der verletzten Amerikanerin Lindsey Vonn. Das ist durchaus überraschend, war die Italienerin bis Freitag doch noch nie auf einem Weltcuppodest gestanden. "Zwei Weltcuprennen als erste Podestplätze zu gewinnen, und beide mit einer Hunderstel, das ist verrückt", meinte die strahlende Siegerin im Interview. Die Deutsche Emma Aicher landete nach einigen Fehlern nur auf Platz zwölf und liegt im Abfahrtsweltcup nun hinter Pirovano auf dem zweiten Platz. Die Entscheidung um die Kristallkugel folgt beim Weltcupfinale in Kvitfjell.
(Foto: Gepa Pictures)