Ilka Stuhec: Karriereende einer Doppelweltmeisterin

Veröffentlicht am 9. April 2026 um 22:18

Mit der Slowenin Ilka Stuhec beendete eine der erfolgreichsten Speedläuferinnen des vergangenen Jahrzehnts beim Weltcupfinale in Kvitfjell ihre Karriere. Ihre größten Erfolge hatte sie mit zwei Weltmeistertiteln 2017 und 2019 gefeiert. 

(Foto: Gepa Pictures)

Ihr Weltcupdebüt war im März 2007 in Lenzerheide im Slalom gewesen. Obwohl sie das Rennen nicht beendete, markierte dies den Beginn einer Karriere, die sich zu einer der erfolgreichsten Sloweniens entwickeln sollte. In Kvitfjell feierte sie bei den abschließenden Speedrennen einen bewegenden Abschied. Das ganze Wochenende über würdigten Athleten und Teams aus dem gesamten Weltcup-Zirkus ihre Karriere.

 

Die Slowenin sicherte sich 2017 den Disziplinenweltcup in der Abfahrt und krönte damit eine Karriere, in der sie sieben Abfahrtssiege sowie 14 Weltcup-Podestplätze in dieser Disziplin verbuchen konnte. Darüber hinaus erzielte sie drei Super-G-Siege und fünf Podestplätze. Hinzu kam ein Weltcup-Sieg in der Super-Kombination.

 

Zweimal bewies sie bei Großereignissen ihre Klasse. In St. Moritz sicherte sie sich 2017 in ihrer besten Weltcupsaison den Weltmeistertitel in der Abfahrt. Diesen konnte sie zwei Jahre später in Aare verteidigen. Damit zählt Stuhec zu den wenigen Abfahrts-Doppelweltmeisterinnen in der Geschichte des alpinen Skirennlaufs.