Elena Curtoni hat nach den zwei Siegen von Laura Pirovano am Sonntag für den dritten italienischen Sieg bei den Speedrennen im Val di Fassa gesorgt. Im Super-G siegte sie vor der Norwegerin Kasja Vickhoff Lie. Rang drei ging überraschend an Curtonis Teamkollegin Asja Zenere.
In Abwesenheit von Doppelolympiasiegerin Federica Brignone, die aufgrund der Nachwirkungen ihrer Verletzung die Saison vorzeitig beendet hatte, sorgten ihre Teamkolleginnen bei den Heimrennen im Trentino für Jubelstimmung. Nach den zwei ersten Plätzen von Laura Pirovano waren am Sonntag Elena Curtoni und Asja Zenere, die vom Podest strahlten. Für Curtoni bedeutete es den ersten Weltcupsieg nach fast drei Jahren. Ihr Vorsprung auf Kajsa Vickhoff Lie betrug 0,26 Sekunden. Nur 0,01 weiter zurück lag die drittplatzierte Asja Zenere, die mit Startnummer 33 für eine Überraschung sorgte. Gemeinsam mit Siegerin Curtoni unterstrich sie eindrucksvoll die derzeitigen Qualitäten des italienischen Speedteams der Damen.
Platz vier ging an die französische Olympiamedaillengewinnerin Romane Miradoli, gefolgt von Alice Robinson. Diese konnte ihren Rückstand auf Sofia Goggia (Platz 9) im Disziplinenweltcup auf 63 Punkte verringern. Die Entscheidung wird beim Weltcupfinale fallen. Beste Schweizerin wurde Malorie Blanc als Sechste, gefolgt von Cornelia Hütter als beste Österreicherin auf dem 7. Rang. Überstrahlt wurden die drei Rennen in Val di Fassa allerdings von den Leistungen der italienischen Damen. Das Mannschaftsergebnis komplettierte die Doppelsiegerin des Wochenendes, Laura Pirovano, als Achte.
(Foto: Gepa Pictures)