Olympisches Gold für Federica Brignone

Federica Brignone gelang eines der größten Comebacks, als sie nur zehn Monate nach einem doppelten Beinbruch in Cortina die Goldmedaille im Super-G gewann. Auf ihren Sieg, Italiens erste Goldmedaille im alpinen Skisport bei diesen Spielen, folgten Silber für die Französin Romane Miradoli und Bronze für die Österreicherin Cornelia Hütter. „Ich war die Außenseiterin ... aber ich weiß, was ich mit meinen Skiern leisten kann“, sagte Brignone nach ihrem Lauf.

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Franjo von Allmen ist dreifacher Olympiasieger

Drei olympische Starts, dreimal Gold: Der Olympia-Debütant Franjo von Allmen schreibt innert fünf Tagen Schweizer Sportgeschichte. Vor dem 24-jährigen Berner Oberländer aus Boltigen schaffte es noch nie ein Schweizer - egal ob Mann oder Frau -, an den gleichen Winterspielen drei Goldmedaillen zu gewinnen. Der erst 24-jährige reiht sich damit in eine Reihe äußerst klingender Namen der Sportgeschichte ein. Nur Toni Sailer (1956 in Cortina) und Jean-Claude Killy (1968 in Grenoble) wares bisher als alpine Skirennläufer gelungen, drei Goldmedaillen bei denselben Olympischen Winterspielen zu gewinnen. 

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Gold für Ariane Rädler und Katharina Huber

Dass am Ende des Rennens das Team Austria II ganz oben auf dem Siegerpodest stehen würde, war selbst für die Beteiligten überraschend. Die beiden Jahrgängerinnen (geboren 1995) standen in Jugendtagen häufig bei Rennen gegeneinander am Start. Von den Weltcupständen her waren sie nicht die Erstgereihten aus Österreich gewesen, diese Rolle kam dem Team Austria I mit Cornelia Hütter und Katharina Truppe zu. Die beiden beendeten den Teambewerb letztlich auf dem fünften Platz.

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Zweimal Schweiz, einmal Österreich beim Teambewerb der Herren

Nach der Premiere bei den alpinen Skiweltmeisterschaften im vergangenen Jahr erwies sich die Teamkombination erneut als attraktiver Bewerb. Dabei gehen jeweils ein Abfahrtsläufer und ein Slalomläufer eines Landes gemeinsam als Team an den Start. Die Zeiten werden addiert, wobei im Slalom in gestürzter Reihenfolge nach dem Abfahrsergebnis gestartet wird. Das sorgt für Spannung, wobei der Teamgeist in den Fernsehbildern deutlich wird; in einer Sportart, die üblicherweise eher von Individualisten ausgeübt wird.

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Dramatische Olympiaabfahrt der Damen

Breezy Johson, die eigentlich Breanna Noble heißt, hatte nach den Trainingsfahrten in Cortina als Mitfavoritin gegolten. Die 30-jährige aus Wyoming konnte in ihrer Karriere noch nie ein Weltcuprennen gewinnen, ist aber amtierende Weltmeisterin in der Abfahrt. In der bisherigen Weltcupsaison war ein vierter Platz in der Abfahrt ihr bestes Ergebnis gewesen. Wie viele Athletinnen und Athleten aus den USA, wo Olympia einen ganz besonderen Stellenwert genießt, konnte sie zum richtigen Zeitpunkt im Zeichen der fünf Ringe ihre beste Leistung abrufen.

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Franjo von Allmen ist Abfahrtsolympiasieger

Seit Jahrzehnten fand heute wieder einmal ein olympisches Abfahrtrennen auf einer Strecke statt, auf der auch im Weltcup jährlich gefahren wird. Die Stelvio erwies sich als würdige Olympiastrecke, und mit dem 24-jährigen Schweizer Franjo von Allmen stellte sich ein würdiger Olympiasieger ein. Der Berner Oberländer siegte mit einer waghalsigen, aber kontrollierten Fahrt 0,20 Sekunden vor dem Italiener Giovanni Franzoni, der zu Beginn der Saison noch mit Startnummern jenseits der 30 im Weltcup an den Start gegangen war. Auf Platz drei landete mit Dominik Paris (+ 0,50) ein weiterer Italiener; sehr zur Freude des Publikums in Bormio. 

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Die Winterspiele sind eröffnet

Das Zentrum der Feier war das legendäre Olympiastadion San Siro in Mailand, wo IOC-Präsidentin Kirsty Coventry und OK-Chef Giovanni Malago ihre Ansprachen hielten. Beim Showprogramm standen die Kultur Italiens ebenso wie die Geschichte der Olympischen Winterspiele im Fokus. Stars wie Mariah Carey, Laura Pausini, Andrea Bocelli, Pierfrancesco Favino und Sabrina Impacciatore beteiligten sich an der Show. Im Mittelpunkt stand jedoch der Einzug der Athletinnen und Athleten, der neben Mailand auch in Cortina, Livigno und Predazzo stattfand.

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Aleksander Aamodt Kilde verzichtet auf die Olympischen Spiele

Nach einer langen und schwierigen Verletzungspause infolge eines schrecklichen Sturzes in Wegen war Kilde in der laufenden Saison wieder ins Renngeschehen eingestiegen. Sein von vielen beachtetes Comeback hatte er beim Super-G in Copper Mountain gegeben. Die Ergebnisse sahen zunächst vielversprechend aus, in Wengen und Kitzbühel stand Kilde aufgrund gesundheitlicher Probleme jedoch nicht am Start. Vor allem die Einschränkungen an der Schulter machten dem Norweger immer wieder zu schaffen.

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